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Sonntag, 17. April 2011
Postkarte aus Buenos Aires
Freitag, 15. April 2011
Lang, lang ist´s her...
Samstag, 12. Februar 2011
Tango
Ich habe gute Neuigkeiten: immer habe ich davon geredet, dass ich Tango tanzen lernen will wenn ich hier bin. Bietet sich ja auch an, wenn man in der Herkunftsstadt des Tangos landet. Gut, es hat lange genug gedauert, aber ich habe es endlich geschafft: nachdem wir auf dem Seminar schon einige Tanzstunden hatten, habe ich jetzt endlich einen Tanzlehrer, Tanzpartner und schon 4 offizielle Tanzstunden! Der Lehrer ist ein Freund Florencias (Tochter meiner „Chefin“) und mein Tanzpartner ist Martin (mein Mitfreiwilliger). Die Tanzstunden verliefen bis jetzt ganz gut. Leider haben wir kaum Zeit zum Üben außerhalb der Stunden, und das müssten wir eigentlich um besser voran zu kommen, aber wir müssen schon für die Stunden einmal die Woche uns auf den 2 Stündigen Weg in die Innenstadt machen. Für 1 ½ Stunden Tango fahre ich um 19 Uhr von der Arbeit los und komme nur mit Glück vor halb 1 Uhr nachts nach Hause… aber das ist es wert! Sonntag, 6. Februar 2011
4 meses, 4 semanas y 4 dias...
Naja, was gibt es sonst noch neues, außer dass das Ende schon naht?! ;)
Wie ihr ja gelesen habt, war ich mit den Kindern eine Woche am Meer, eine Woche "Entspannung" :) Jetzt hab ich hier dafür über 3 Wochen volles Programm: Hunde hüten. Meine Gastfamilie ist nämlich im Urlaub und ich passe auf das Haus und die Hunde auf. Des weiteren plane ich meinen Urlaub im März. Genauer gesagt: ich plane nicht nur für mich! Denn am 1. März werden gegen 9 Uhr morgens hoffentlich heil und gesund mein Eltern auf dem Flughafen Ezeiza (Buenos Aires) landen! Darauf freu ich mich schon :D
Ansonsten sende ich, wie eigentlich jeden Tag, sonnige Grüße nach Deutschland und hoffe, dass sie euch den Schnee vertreiben!
BESOS
Anneke
Freitag, 4. Februar 2011
Eine Woche Meer!
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Das Abendessen gab’s immer ziemlich spät, was an der Ungeplantheit des ganzen lag. Vor dem Abendessen hatte jeder immer 5 Minuten Zeit zu duschen, was natürlich für die meisten nicht ausreichte. Beim Schlafengehen gab es ebenfalls zeitliche Probleme: die Kinder quatschten lieber noch stundenlang anstatt zu schlafen (und kamen dementsprechend morgens noch weniger aus den Federn!). Aber zumindest ich war nach einem so langen Tag immer so müde, dass ich meistens sofort einschlief.
Nur einmal machte uns das Wetter einen Strich durch unseren normalen Tagesablauf: es regnete (mehr oder weniger 2 halbe Tage lang). An diesen Tagen machten wir erst einen Ausflug in die Dünen, die die Küste säumen und die, wie ich fand, aussahen wie der Beginn der Wüste und als nächstes einen langen Strandspaziergang zu der nächsten Stadt Quequen.
Insgesamt war diese Reise auch für mich als Begleitperson mehr Urlaub als Arbeit. Das einzige was mich gestört hat (was ich im Urlaub nämlich nicht haben will…), war die teilweise angespannte Stimmung zwischen den „Verantwortlichen“. Die Beiden schoben nämlich die Verantwortung immer ein wenig hin und her und anstatt sich mal zu kümmern, ärgerten sie sich lieber übereinander oder stritten sich fast…
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Donnerstag, 20. Januar 2011
Besuch aus Hamburg :)
Hiermit übergebe ich also das Wort an Gesa:
Nun sind die 3 Wochen um, die ich in Buenos Aires verbringen konnte. Ich kam dort an Heiligabend an, jedoch mit Verzögerung der Koffer, und konnte miterleben wie Weihnachten denn außerhalb von Deutschland gefeiert wird. Ich war jedoch so kaputt, dass ich schon sehr früh eingeschlafen bin und das Geschenke auspacken und das Feuerwerk verpasst habe. Sie hatten es dort so geregelt, dass die Erwachsenen untereinander Namen ziehen und den dann als Einzigen beschenken, also Julklapp. Ich habe von Alejandro, dem Gastvater, eine Tasche geschenkt bekommen, die er erstaunlicherweise wirklich gut ausgesucht hat. Am nächsten Tag haben wir uns die Stadt angeguckt und in der Woche habe ich mit Anneke in der Einrichtung Los Luceros gearbeitet. Dies fiel am Anfang jedoch für mich weg, da ich mir einen Sonnenstich in der Stadt geholt hatte und erst mal völlig flach lag. Auch erlebte ich dort noch Silvester, was aber nicht so den Unterschied zu Deutschland machte. Wir feierten dies klein mit der Gastfamilie, was aber auch völlig gereicht hat. Auch haben wir um 20:00 (also Mitternacht in Deutschland) an die Deutschen gedacht und den Jahreswechsel auch schon mit ihnen mitgefeiert :)
In der 2. Woche haben wir in Los Luceros alles geputzt, in der letzten Woche konnte ich noch die Kinder kennen lernen, die nicht gekommen waren, als wir geputzt hatten und die Zeit war dann auch schon wieder vorbei.
Zurückblickend kann ich sagen, dass es viel Spaß, jedoch auch oft viel Anstrengung war, vor allem wegen der Hitze. Alle, die ich dort kennenlernen konnte, waren total nett und ich wurde, obwohl ich nicht spanisch spreche, nicht ausgeschlossen oder ähnliches.
An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei meinen Eltern, Opa, meinen Gasteltern und vor allem bei meiner Schwester bedanken, die mich 3 Wochen aushalten musste. Ich hoffe mal, es war für sie nicht allzu schlimm. ;-)
Ich habe viele interessante Erfahrungen in Buenos Aires gemacht und hoffe, dass Anneke dieses Jahr dort noch genießt.
Nun sitze ich im Flugzeug nach Hamburg und werde wieder frieren müssen, jedoch hab ich doch ein Stück Sonne mitgenommen, denn vom dem Schneechaos, das hier bei meiner Abreise noch herrschte, ist nichts mehr zu sehen.
Sonntag, 2. Januar 2011
17.12.-22.12.2010 Zwischenseminar in Buenos Aires
Unser erstes Mittagessen aßen wir im Hotel und unser erstes Treffen fand in einem gemieteten Raum des Hotels statt (der zum Glück mit einer Klimaanlage ausgestattet war!). Wir besprachen die nächsten Tage und aßen dabei deutsche (!) Schokolade. Später bekamen wir noch Besuch von einem Mann, der uns etwas über die Geographie Argentiniens und Chiles erzählte … und von seiner letzten Reise zur Antarktis auf der es einige Probleme mit dem Schiff auf dem Rückweg gab.
Am nächsten Tag betrachteten wir die ersten 3 oder 4 Monate die wir alle schon an unserer Dienststelle verbracht hatten und malten jeder eine wunderschöne Kurve zu diesen Monaten. Zwischendurch blieb außerdem noch Zeit shoppen zu gehen und da unsere Tanzlehrer abends keine Zeit hatten, verlegten wir die Tanzstunde auf Vormittags.
Am Abend fand auf der Avenida Corrientes die Nacht der Bücher statt. Alle Buchläden hatten geöffnet und auf der abgesperrten Straße fanden Lesungen statt.
Am nächsten Tag dann hörten wir einen Vortrag über das Hotel Bauen das seit einigen Jahren ein „besetztes Hotel“ ist (das bedeutet, dass die Arbeiter vor einigen Jahren als das Hotel pleiteging die Kontrolle übernommen haben und heute das Hotel gemeinsam führen. Sowas gab es zu dieser Zeit oft in Argentinien aber meistens betraf es Fabriken und nicht Hotels). Am Nachmittag besuchten wir sogar noch eine besetzte Kleiderfabrik .
Dann brach der letzte Abend unseres Seminars im Hotel an und nach der letzten Tanzstunde fuhren wir gemeinsam auf eine Milonga (eine Tangotanzveranstaltung) um unser erlerntes Können zu präsentieren… das ging auch mehr oder weniger gut. Danach versammelten sich noch viele von uns auf dem Dach des Hotels, verbotenerweise, um die Mondfinsternis zu bestaunen. Obwohl es wohl die längste Nacht des Seminars war, war ich am nächsten Morgen kaum müde als wir das Hotel verließen.
Unsere letzte Einheit machten wir in der einzigen Waldorfschule in der Innenstadt (wo auch eine Freiwillige von uns ist). Die Einheit bestand aus einem Vorblick, aus dem was wir uns vornehmen für den Rest des Jahres und wie wir es umsetzten wollen. Danach löste sich der größte Teil der Gruppe auf um nach Hause zu fahren (wie ich) oder was zum Mittag zu essen. Abends trafen wir uns dann alle bei der Gastfamilie einer Freiwilligen, die zusätzlich auch mit den Leitern unseres Seminars gut befreundet ist, zu einem Asado und zum Baden in deren Pool :) Die meisten übernachteten auch dort und nur einige fuhren nach Hause.