Dienstag, 16. März 2010

Ich nehm euch mit auf Reisen…

Ein einmaliges Angebot
Ich werde, wenn alles gut geht, 2010/11 bzw. mein 20./21. Lebensjahr nicht hier in meiner geliebten Heimatstadt Hamburg verbringen, sondern in einem Land weit, weit weg, in einer mir fremden Kultur und unter mir bisher noch unbekannten Lebensumständen.
Dieses Land (Argentinien) ist nicht nur für mich weit weg und ich bin nicht die Einzige, der diese Kultur dort „unten“ bisher unbekannt ist. Vielen Menschen wird es ihr ganzes Leben so gehen, dass ihnen Argentinien und ganz speziell Buenos Aires unbekannt bleibt. Doch ich mache allen diesen Menschen, denen es nicht möglich sein wird dieses Land persönlich kennenzulernen, eine einmaliges Angebot: ich nehme euch mit auf meine Reise!
Wie das gehen soll? Ganz einfach: ich berichte euch in aller Ausführlichkeit mit Wort, Bild und vielleicht sogar Video über alles, was mir widerfährt, was ich erlebe und was ich lerne während meines Jahres dort. Ich lasse euch mitreisen und erzähle euch dabei eine Geschichte, die Geschichte von mir auf dem Weg in die Welt, zur Selbstständigkeit und zu mehr Toleranz.
Was ich dafür von euch verlange? Im Grunde verlange ich nichts von euch (diese Seite ist schließlich jedem zugänglich) doch mit einmonatlichen ausführlicheren Berichten würde ich mich zum Beispiel bei jedem bedanken, der mich persönlich und finanziell unterstützt. Allen Geldspendern kann ich außerdem eine Spendenbescheinigung versprechen und selbstgemachte Postkarten, Stofftaschen oder Poster.
Genaueres zu den Spenden und der Unterstützung, durch die ihr mein Auslandsjahr ermöglichen könnt, findet ihr auch unter „Förderkreis“.
Vielen Dank für euer Interesse und eure Unterstützung im Voraus. Ich wünsche euch (und mir) eine gute Reise!

Sonntag, 28. Februar 2010

Mein „Plan“

In einem Satz gesagt: ich, Anneke Jansen, 19 Jahre alt, wohnhaft in Hamburg und hoffentlich bald fertig mit dem Abitur, möchte etwas von der Welt sehen, Neues kennenlernen, auf eigenen Beinen stehen und vor allem dort helfen, wo es den Menschen nicht so gut geht.
Dies alles läuft ohne Umwege auf ein freiwilliges soziales Jahr hinaus, das ist mir nun schon seit fast einem Jahr klar. Schon viel länger war mir jedoch klar, dass ich nach der Schule erst einmal „weg“ wollte. Zuerst war es der Wunsch, sich mit einer Freundin und einem Europa-Ticket unseren Heimatkontinenten anzusehen, dann ein Austausch nach Australien oder vielleicht doch ein Au-pair Jahr in Spanien? Doch letztendlich fiel meine Wahl, motiviert durch einen Vortrag an meiner Schule, auf einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst mit dem weltwärts-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die Trägerorganisation „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.“. Damals, im Frühjahr 2009, hatte ich noch keine Ahnung, wie ich meinen Wunsch nach einem Auslandsjahr verwirklichen könnte. Der Vortrag einer Mitarbeiterin der „Freunde“ über verschiedene anthroposophischen Projekteauf der ganzen Welt war für mich ein Wink des Schicksals.
Ein Jahr ins Ausland?
In einer anthroposophischen Einrichtung arbeiten?
Menschen unterstützen, denen es nicht so gut geht wie uns?
Mit Kindern arbeiten?
Alles Fragen, die ich mit JA beantworten kann und vor allem alles das, was mir die „Freunde“ bieten können.
Mein Entschluss stand also fest: ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland.
Als nächstes kann man sich natürlich fragen: wohin geht die Reise? Doch wohin mich meine Reise führt, weiß ich bis jetzt, ein Jahr später, noch nicht. Nur geographisch habe ich mein Ziel schon damals festgelegt: SÜDAMERIKA.