Diesen Gedanken hatte ich schon Anfang März 2010 das erste Mal. Damals, wie auch in den Wochen vor meiner Reise, habe ich plötzlich für kurze Augenblicke realisieren können, was ein Jahr in Argentinien für mich bedeutet. Und in diesen Momenten habe ich mich gefragt, ob ich das eigentlich ernst meine… ob ich das wirklich will?! Denn die ganze Zeit arbeitete ich auf mein Ziel hin ohne mir wirklich bewusst zu sein, was dieses Ziel bedeutet. Jetzt wo ich hier bin und die erste Zeit heil überstanden habe, weiß ich, dass ich das wirklich wollte. Trotzdem kann ich auch die Gedanken noch gut nachvollziehen, die ich damals hatte. Ich hatte fast ein wenig Angst vor mir selbst, weil ich mir nie hätte träumen lassen, dass ich soweit komme. So viele Hürden die man nehmen muss und trotzdem bin ich letztendlich hier gelandet. Ich wohne jetzt in Argentinien, aber es ist nicht wichtig, wie weit entfernt das von zuhause ist. Es ist anders hier, aber es ist mein neues zuhause und es ist unwichtig dass mich jetzt der ganze große Atlantische Ozean von meiner Heimat trennt. Läge Buenos Aires direkt neben Hamburg, wäre es trotzdem ein neues Leben was für mich vor einer Woche begann. Und das war es glaub ich auch, was mir öfter einen Schrecken eingejagt hat als die Entfernung in der es stattfinden würde, denn die hatte ich mir schließlich selbst ausgesucht.
Dienstag, 14. September 2010
Montag, 13. September 2010
Vorbereitungsseminar
31. Juli – 9. August 2010
Am 31. Juli 2010 trafen sich ca. 70 Freiwillige und 10 Ehemalige und Mitarbeiter der „Freunde“ in der „Weltmetropole“ HELMARSHAUSEN, wo in der Jugendherberge das Vorbereitungsseminar für die Lateinamerika Freiwilligen stattfinden sollte. 10 Tage lang sollte das vollgepackte Programm uns Freiwillige auf unseren Auslandsdienst vorbereiten.
Zwischen den vielen interessanten Vorträgen, blieb natürlich auch Zeit, sich mit anderen Freiwilligen auszutauschen. Immer wieder hatten die Teamer sich außerdem lustige Spiele und Aufgaben ausgedacht, die wir gemeinsam meistern mussten. Insgesamt war es eine sehr schöne und lustige Zeit in der wir gleichzeitig viel gelernt haben.
Themen auf dem Seminar waren:
Die „Freunde“
Anthroposophie (und ihre Anwendung)
Eigene Grenzen
Kultur
„typisch deutsch“
Entwicklungszusammenarbeit, Weltbank und IWF
Gewalt
Krisen & Konflikte
Gesundheitstipps
Ehemaligenberichte
und länderspezifische Themen
Donnerstag, 9. September 2010
An was man alles denken muss:
Neben den Abiturklausuren, den Vorbereitungen für die mündlichen Prüfungen und dem normalen Alltag begann ich mich Mitte März auf mein Jahr in Argentinien vorzubereiten. Ich fing mit einem Arztbesuch an. Das Ergebnis war eine Impfung gegen Hepatitis A und B, eine Impfung gegen Typhus und ein ganzer Berg von Rezepten, die ich vor meiner Reise einlösen sollte (insgesamt habe ich dabei über 200 € in der Apotheke gelassen!)
Natürlich mussten in dieser Zeit auch meine Spenden gesammelt werden. 1800 € sind nicht einfach zusammen zu sammeln. Nach meinem doch eher kläglichen ersten Versuch auf dem Wintermarkt in meiner Schule, versuchte ich es jetzt also mit einem Thementag zuhause (2.Mai 2010). Leider auch nur mit mäßigem Erfolg, doch langsam kam das Ganze ein bisschen in Schwung. Meine Versuche bei größeren Firmen oder beim Hamburger Abendblatt Spenden zu bekommen schlugen leider fehl und trotzdem kam ich bis Anfang August auf knapp 1150 €.
Meine Reisefreigabe erhielt ich am 9.6.2010, was bedeutete, dass ich ab diesem Zeitpunkt meinen Flug buchen konnte. Noch vor ende der nächsten Woche war auch das erledigt und endlich stand mein endgültiges Ausreisedatum fest: der 5. September 2010.
Dann brauchte ich natürlich noch ein Visum. Ich erkundigte mich bei anderen Freiwilligen wie sie das gemacht hatten mit dem Visum. Die Antwort darauf gefiel mir nicht besonders: alle ehemaligen Freiwilligen aus Buenos Aires waren alle 3 Monate nach Uruguay ausgereist, um ihr normales 90 Tage lang gültiges Touristenvisum um weitere 90 Tage zu verlängern. Zu meinem Glück lief es dieses Jahr etwas anders: die „Freunde“ nahmen die Visumfrage aller Südamerika Freiwilligen in die Hand und das einzige was ich tun musste, war einen Zettel ausfüllen und ihn zusammen mit meinem Reisepass zu den „Freunden“ schicken. Es dauerte zwar eine Weile, aber als mein Reisepass zurück kam war dort ein Visum für 6 Monate gültig ab Einreisedatum drin. Was danach kommt weiß ich selber noch nicht, aber trotzdem bin ich froh die ersten 6 Monate hier in Buenos Aires bleiben zu können!
Auch die Frage wie ich in Buenos Aires an Geld kommen sollte musste noch geklärt werden. Einmal im Monat sollten die „Freunde“ mir 100€ Taschengeld plus 80€ Essensgeld überweisen, aber wohin? Mein normales Haspa-Konto war dafür nicht besonders geeignet weil es zu teuer werden würde immer Geld von diesem in Argentinien abzuheben. Die Alternative dazu war ein neues Konto bei einer neuen Bank zu eröffnen, die versprach, es einem zu ermöglichen in der ganzen Welt kostenlos Geld abzuheben. Auch wenn die Zeit etwas knapp wurde vor meiner Ausreise eröffnete ich also ein neues Konto. Ob es jetzt so funktioniert wie versprochen konnte ich aber noch nicht ausprobieren.
Außerdem gab es noch unendlich viele Kleinigkeiten an die man denken musste: Moskitonetz, Adapter für die Steckdose, Gastgeschenke, noch einmal neue Klamotten… man muss einfach bedenken das man 1 Jahr nicht in der gewohnten Umgebung verbringen wird und deswegen erst einmal mit allem ausgestattet sein muss, was man so braucht; Zusätzlich zu den besonderen Dingen, die man nur in Argentinien oder für ein Auslandsjahr braucht.
Mittwoch, 8. September 2010
Eine Zusage!
Letztendlich bekam ich dann doch noch Antworten auf meine Bewerbungen. In der ersten Aufregung über die E-Mails aus Südamerika war es erst mal schwierig diese zu übersetzten. Dann stellte sich heraus, dass mich mein bevorzugtes Projekt in Buenos Aires nicht gebrauchen konnte und auch der Kindergarten in Lima schon jemanden hatte und ich mich erst bemühen müsste damit die „Freunde“ dem Kindergarten einen zweiten Freiwilligen genehmigten. Doch dann las ich die dritte E-Mail die ebenfalls aus Buenos Aires kam und da hieß es plötzlich: Hola Querida Anneke, perdon que te volvamos a escribir, han surgido modificaciones y estamos disponiendo de otro lugar para una nueva voluntaria, si todavia sigues interesada esperamos escuchar de vos. Das bedeutete für mich das ich nicht nur endlich eine Zusage hatte sondern auch noch eine Zusage von meiner „Lieblingsdienststelle“! Diese Zusage kam am 24.2.2010 also fast 3 Monate nach meiner Bewerbung. Naja… besser spät als nie :P
Danach musste noch der vorläufige Vertrag ausgefüllt und unterschrieben an die „Freunde“ geschickt werden und sobald diese ihn erhalten hatte stand es fest: mein Ziel sollte Buenos Aires sein!
Danach musste noch der vorläufige Vertrag ausgefüllt und unterschrieben an die „Freunde“ geschickt werden und sobald diese ihn erhalten hatte stand es fest: mein Ziel sollte Buenos Aires sein!
Mittwoch, 11. August 2010
Argentinien? Chile? Peru? Und wohin jetzt??
Nachdem ich meine Bewerbungen abgeschickt hatte, passierte lange nichts. Ich hatte damit gerechnet und war von Anfang an darauf eingestellt, noch einmal nachzuhaken. Für Enttäuschung war auch nicht viel Zeit, denn die Abitur-Vorbereitungen nahmen viel Zeit in Anspruch.
Nach 2 Wochen hakte ich dann mit einer eMail noch einmal bei den 4 Dienststellen nach, da mir klar war, dass dort unten bald die dreimonatigen Sommerferien beginnen würden. Auf nur 2 erhielt ich eine Antwort. Bei beiden Antworten handelte es sich allerdings um meine Favoriten: zum einen Chile und zum anderen die Dienststelle in Buenos Aires. Mir wurde mitgeteilt, dass sie sich bald entscheiden wollten und erst einmal war ich damit zufrieden.
Die Zeit verging, ich hoffte auf Nachrichten, lernte fürs Abi und zögerte einen Anruf in Südamerika immer weiter heraus.
Ende Februar, nach meinen schriftlichen Prüfungen, blieb mir jedoch keine andere Wahl mehr, als am anderen Ende der Welt einmal anzurufen und nachzufragen. Und das natürlich auf Spanisch! Zu meinem großen Glück erhielt ich an einem verschneiten, dunklen Abend Unterstützung von meiner Spanisch-Lehrerin. Nach ein bisschen Ausprobieren fanden wir sogar heraus, wie man mit unserem zweiten Telefon Gespräche, die von dem ersten geführt wurden, mit anhören konnte. So konnte meine Spanisch-Lehrerin zuhören und mir helfen, falls ich nicht weiter wusste. Erschwerend kam bei dem Telefonat noch dazu, dass man, um nicht zu viel zu bezahlen, lange Vorwahlen eingeben musste. Alleine das Wählen dauerte fast eine Minute!
Als erstes starteten wir einen Versuch, in Buenos Aires anzurufen. Leider kam keine Verbindung zustande. In Peru dagegen ging niemand ans Telefon. Doch bei beiden Schulen in Santiago erreichte ich jemanden. Ich sagte also mein vorbereitetes Sprüchlein auf: „Hallo, ich heiße Anneke Jansen. Ich spreche nicht so gut spanisch, bitte sprechen sie langsam.“ Und das versuchten sie auch. Ich verstand trotzdem kein Wort. Eine eigentlich recht gute aber für mich ungewohnt schlechte Telefonverbindung, die Aufregung und der chilenische Akzent verhinderten, dass ich sie verstand. Und wenn ich mal was verstand… was sollte ich antworten? Zum Glück hatte ich ja Hilfe: schnell vorsagen lassen, was man sagen soll und alles war gut! Letztendlich erhielt ich aber nur die Information, dass die Zuständige im Moment nicht da sei und dass ich doch später noch mal anrufen bzw. eine eMail schreiben sollte.
Ich war ziemlich froh, als es vorbei war. Es war zwar auch eine ganz gute Erfahrung, aber leider wusste ich danach immer noch nicht, wohin es gehen soll: Argentinien? Chile? Peru?
Nach 2 Wochen hakte ich dann mit einer eMail noch einmal bei den 4 Dienststellen nach, da mir klar war, dass dort unten bald die dreimonatigen Sommerferien beginnen würden. Auf nur 2 erhielt ich eine Antwort. Bei beiden Antworten handelte es sich allerdings um meine Favoriten: zum einen Chile und zum anderen die Dienststelle in Buenos Aires. Mir wurde mitgeteilt, dass sie sich bald entscheiden wollten und erst einmal war ich damit zufrieden.
Die Zeit verging, ich hoffte auf Nachrichten, lernte fürs Abi und zögerte einen Anruf in Südamerika immer weiter heraus.
Ende Februar, nach meinen schriftlichen Prüfungen, blieb mir jedoch keine andere Wahl mehr, als am anderen Ende der Welt einmal anzurufen und nachzufragen. Und das natürlich auf Spanisch! Zu meinem großen Glück erhielt ich an einem verschneiten, dunklen Abend Unterstützung von meiner Spanisch-Lehrerin. Nach ein bisschen Ausprobieren fanden wir sogar heraus, wie man mit unserem zweiten Telefon Gespräche, die von dem ersten geführt wurden, mit anhören konnte. So konnte meine Spanisch-Lehrerin zuhören und mir helfen, falls ich nicht weiter wusste. Erschwerend kam bei dem Telefonat noch dazu, dass man, um nicht zu viel zu bezahlen, lange Vorwahlen eingeben musste. Alleine das Wählen dauerte fast eine Minute!
Als erstes starteten wir einen Versuch, in Buenos Aires anzurufen. Leider kam keine Verbindung zustande. In Peru dagegen ging niemand ans Telefon. Doch bei beiden Schulen in Santiago erreichte ich jemanden. Ich sagte also mein vorbereitetes Sprüchlein auf: „Hallo, ich heiße Anneke Jansen. Ich spreche nicht so gut spanisch, bitte sprechen sie langsam.“ Und das versuchten sie auch. Ich verstand trotzdem kein Wort. Eine eigentlich recht gute aber für mich ungewohnt schlechte Telefonverbindung, die Aufregung und der chilenische Akzent verhinderten, dass ich sie verstand. Und wenn ich mal was verstand… was sollte ich antworten? Zum Glück hatte ich ja Hilfe: schnell vorsagen lassen, was man sagen soll und alles war gut! Letztendlich erhielt ich aber nur die Information, dass die Zuständige im Moment nicht da sei und dass ich doch später noch mal anrufen bzw. eine eMail schreiben sollte.
Ich war ziemlich froh, als es vorbei war. Es war zwar auch eine ganz gute Erfahrung, aber leider wusste ich danach immer noch nicht, wohin es gehen soll: Argentinien? Chile? Peru?
Freitag, 11. Juni 2010
E-Mails nach Südamerika
Nachdem ich das „go“ von den „Freunden“ bekommen hatte, bewarb ich mich in Südamerika. 4 Adressen hatte ich bekommen, wie jeder den die „Freunde“ unterstützen wollten, und meine Aufgabe war nun, mich bei mindestens einer dieser 4 Adressen so schnell wie möglich zu bewerben, einen guten Eindruck zu machen und natürlich angenommen zu werden.
Meine 4 Stellen lagen nicht, wie ich es eigentlich anfangs gewollt hatte, alle in Chile. Mir standen zur Auswahl: ein Kindergarten in Peru (Lima), zwei Schulen in Chile (Santiago) und eine soziale Einrichtung in Argentinien (Buenos Aires). Obwohl mein Ziel anfangs vor allem Chile gewesen war, war mein persönlicher Favorit die Einrichtung in Buenos Aires, die eine nachmittägliche Betreuung für die Kinder des Problemviertels Tigre anbietet. Diese Einrichtung erinnerte mich an die „Arche“ hier in Deutschland, bei der ich schon ein Praktikum gemacht hatte. Und sie war auch weiterhin mein Favorit, nachdem ich erfuhr, dass frühere Freiwillige Probleme mit der Chefin gehabt hatten und dass diese eigentlich viel lieber einen männlichen Freiwilligen hätte.
Obwohl ich vor allem Interesse an dieser Stelle hatte, bewarb ich mich bei allen 4. Ich schickte also 4 Motivationsschreiben und mit ihnen 4 mal die gleichen Dokumente wie Zeugnisse und so weiter nach Südamerika. Da es per Post viel, viel länger gedauert hätte und die meisten Einrichtungen auch mit einer Bewerbung per eMail zufrieden waren, landeten am 3. Dezember 2009 4 E-Mails von mir in Südamerika und ich hatte keine Ahnung, wie oder ob sie überhaupt ankamen.
Meine 4 Stellen lagen nicht, wie ich es eigentlich anfangs gewollt hatte, alle in Chile. Mir standen zur Auswahl: ein Kindergarten in Peru (Lima), zwei Schulen in Chile (Santiago) und eine soziale Einrichtung in Argentinien (Buenos Aires). Obwohl mein Ziel anfangs vor allem Chile gewesen war, war mein persönlicher Favorit die Einrichtung in Buenos Aires, die eine nachmittägliche Betreuung für die Kinder des Problemviertels Tigre anbietet. Diese Einrichtung erinnerte mich an die „Arche“ hier in Deutschland, bei der ich schon ein Praktikum gemacht hatte. Und sie war auch weiterhin mein Favorit, nachdem ich erfuhr, dass frühere Freiwillige Probleme mit der Chefin gehabt hatten und dass diese eigentlich viel lieber einen männlichen Freiwilligen hätte.
Obwohl ich vor allem Interesse an dieser Stelle hatte, bewarb ich mich bei allen 4. Ich schickte also 4 Motivationsschreiben und mit ihnen 4 mal die gleichen Dokumente wie Zeugnisse und so weiter nach Südamerika. Da es per Post viel, viel länger gedauert hätte und die meisten Einrichtungen auch mit einer Bewerbung per eMail zufrieden waren, landeten am 3. Dezember 2009 4 E-Mails von mir in Südamerika und ich hatte keine Ahnung, wie oder ob sie überhaupt ankamen.
Samstag, 1. Mai 2010
Versuch 1
Wintermarkt
November 2009
Den 1. Versuch zum Spendensammeln machte ich am 21. November 2009 auf dem Wintermarkt meiner Schule (Rudolf Steiner Schule Hamburg- Wandsbek). Ich war jedoch nicht ganz allein: Marlene Wölfle, eine Klassenkameradin, die ebenfalls einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst machen möchte und ich taten uns zusammen um einen Stand aufzubauen. Wir erhielten einen recht ungünstigen Platz im Ehemaligen-Café. An unserem Stand legten wir Info-Material au und boten jedem Interessierten für eine kleine Spende eine selbst bemalte Stofftasche, Postkarten, Marmelade und unsere Berichte an. Mit der Unterstützung unserer Geschwister und Eltern hielten wir den Stand für die gesamten 7 Stunden (10-17 Uhr) besetzt und hofften das Beste. Doch gleich der erste Versuch sollte eine Enttäuschung werden. Diejenigen, die spendeten waren unsere Klassenkameraden und Gelegenheit andere Menschen zum Spenden zu überzeugen erhielten wir nicht. So hatten wir am Ende des Tages knapp 50 € zusammen die wir untereinander aufteilten. Alles in allem ein nicht besonders gelungener Anfang zum Aufbau unserer Förderkreise.
November 2009
Den 1. Versuch zum Spendensammeln machte ich am 21. November 2009 auf dem Wintermarkt meiner Schule (Rudolf Steiner Schule Hamburg- Wandsbek). Ich war jedoch nicht ganz allein: Marlene Wölfle, eine Klassenkameradin, die ebenfalls einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst machen möchte und ich taten uns zusammen um einen Stand aufzubauen. Wir erhielten einen recht ungünstigen Platz im Ehemaligen-Café. An unserem Stand legten wir Info-Material au und boten jedem Interessierten für eine kleine Spende eine selbst bemalte Stofftasche, Postkarten, Marmelade und unsere Berichte an. Mit der Unterstützung unserer Geschwister und Eltern hielten wir den Stand für die gesamten 7 Stunden (10-17 Uhr) besetzt und hofften das Beste. Doch gleich der erste Versuch sollte eine Enttäuschung werden. Diejenigen, die spendeten waren unsere Klassenkameraden und Gelegenheit andere Menschen zum Spenden zu überzeugen erhielten wir nicht. So hatten wir am Ende des Tages knapp 50 € zusammen die wir untereinander aufteilten. Alles in allem ein nicht besonders gelungener Anfang zum Aufbau unserer Förderkreise.
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