Montag, 15. November 2010

Abenteuer Busfahren

Das Busfahren und allgemein das Fortbewegen in öffentlichen Verkehrsmitteln ist für eine Hamburgerin wie mich ein Abenteuer in Buenos Aires. Natürlich gibt es in jeder Stadt Besonderheiten was die öffentlichen Verkehrsmittel angeht, aber so abenteuerlich bin ich bis jetzt erst in St. Petersburg unterwegs gewesen. Das erste Mal fuhr ich hier in Buenos Aires am Donnerstag den 9.9.2010 alleine Bus und kam tatsächlich heil an meinem Zielort an. Die zweite Fahrt, noch am selben Tag, verlief fast genauso gut, nur das ich einige Stationen zu früh ausstieg. Seit dem bin ich jedes Mal an meinem richtigen Zielort angekommen. Und das ist eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, auf was man alles achten muss.

Das sind die Schwierigkeiten:

Bushaltestellen
Bushaltestellen sind nicht immer eindeutig zu erkennen. Manche Haltestellen haben zwar kleine Häuschen mit Bänken und bei einigen (vor allem in der Innenstadt) stehen sogar Schilder die anzeigen, welcher Bus an dieser Station fährt. Doch viele Stationen sind gar nicht erst als solche zu erkennen. Man muss in diesen Fällen sehr genau darauf achten, ob nicht an irgendeinem Laternenpfahl ein Aufkleber mit einer Busnummer klebt. Diese Aufkleber zeigen dann die Haltestelle an. Das Beste ist allerdings immer noch einfach Bescheid zu wissen.

Fahrzeiten
Das erste „Problem“ was man hat wenn man Bus fahren will ist, dass man nicht weiß wann der Bus fährt. Es gibt weder Fahrpläne, noch sehen die Busfahrer es als besonders wichtig an pünktlich zu sein (einige Linien haben durchaus geregelte Fahrzeiten, aber meistens haben die Busse dann viel Verspätung, andere dagegen fahren ihre Runden so schnell wie möglich ab damit sie früh nach Hause kommen und so passiert es, dass erst alle Viertel stunde ein Bus fährt und dann plötzlich eine Stunde keiner mehr…). Das Beste ist also auf gut Glück los zu gehen und zu hoffen, dass bald ein Bus kommt. Das Längste was ich bis jetzt gewartet habe waren 50 Minuten. Man eignet sich hier aber sowieso schnell sehr viel Geduld an, sodass das regelmäßig lange Warten eine nette Pause zwischendurch wird.

Bus erkennen
Wenn man also die Bushaltestelle gefunden hat und auch einen Bus auf die Station zufahren sieht, muss man erkennen, ob es der Bus ist, den man nehmen kann/will/muss. Die Schilder auf denen die Busnummer steht sind nicht immer leicht zu lesen und schlecht beleuchtet, aber das erkennt man schon noch rechtzeitig. Das eigentliche Problem ist, dass die Schilder mit der Nummer unwichtig sind, denn sie sagen teilweise gar nichts darüber aus, wo der Bus hinfährt. Meine Linie zum Beispiel (die 203) fährt mehrere verschiedene Wege, hat jedoch denselben Start- und Endpunkt. Also muss man immer noch die Extra-Schilder am Bus beachten, die dann eine Aussage darüber machen, wo der Bus längs fährt. Diese sind jedoch noch schwerer von weitem zu erkennen als die Nummern. Und somit kommen wir zum nächsten Punkt:

Bus anhalten
Nicht wie in Deutschland üblich halten die Busfahrer an jeder Station an, an der jemand steht. Somit ist es wichtig, den richtigen Bus rechtzeitig zu erkennen, um dann, ebenfalls rechtzeitig, ein Zeichen zu geben, dass der Busfahrer anhalten soll. Dafür streckt man einfach den langen Arm aus.

Einsteigen und Bezahlen
Beim Einsteigen dann wird man als Frau oft vorgelassen. Dem Fahrer sagt man entweder die Zielhaltestelle, zu der man möchte oder den Preis, den man bezahlen muss. Dann geht man noch ein Stückchen weiter zu einem Automaten, in den man seine wertvollen monedas hineinwirft und dafür ein Fetzten Papier mit Datum, Uhrzeit, Preis und Haltestellenname wieder bekommt. „Wertvoll“ sind die monedas (die Münzen) eigentlich auch nur wegen der Busse. Sie sind im Grunde so wenig wert, dass ihr materieller Wert den des Geldwertes übersteigt. Aus diesem Grund wiederum sammeln einige Leute die Münzen um sie einzuschmelzen, was wiederum zur Folge hat, dass nur wenige monedas im Umlauf sind und vor allem an Supermarktkassen nur ungern rausgegeben werden. Das ganze wäre ja halb so schlimm, wenn man nicht den Bus NUR mit monedas bezahlen könnte. Wer also regelmäßig Bus fährt, muss sich also genauso regelmäßig auf den Weg zur Bank machen, um dort monedas zu tauschen (und die sind dann meist auch noch knauserig damit… selten kann man mehr als 20 Pesos tauschen). So lernt man also hier tatsächlich mal sein Kleingeld zu schätzen, während man in Europa mehr auf die Scheine setzt.

Fahren
Die Fahrt selber kann dann entweder sehr ereignislos ablaufen (was oft vorkommt), aber man kann auch immer wieder mal was neues Interessantes oder lustiges entdecken.
Was mir am öftesten aufgefallen ist, ist die laute Musik in vielen Bussen. Oft hört der Fahrer so laut Musik, dass man nichts anderes mehr im Bus hört. Und wenn nicht er Musik hört, dann hören mindestens ein, manchmal leider auch 2 oder 3 verschiedene Mitfahrer laut mit ihrem Handy Musik. Daran hat sich hier noch keiner gestört.
Oft erlebt man es in den Bussen (und auch in der Bahn) dass Leute vorbeikommen, die etwas verkaufen wollen: Sticker, hässliche Plastikrosen, etwas zu trinken, Bonbons… Sie gehen dann einmal durch den Bus und drücken JEDEM ihre Ware in die Hand. Danach gehe sie noch einmal herum und sammeln meistens alles wieder ein. Nur wer dann bezahlt darf seins behalten.
Manchmal wird man in den Bussen auch kontrolliert. Jedenfalls glaube ich dass es eine Art Kontrolle ist. 2 Männer verlangen alle „Fahrscheine“ und knipsen diese dann ab. Allerdings hätten sie mich, wenn sie sich die Fahrscheine richtig angeguckt hätten, eigentlich einmal beim Schwarzfahren erwischen müssen (ich hatte ein bisschen zu wenig bezahlt für meine Strecke). Da sie es nicht bemerkt haben, frage ich mich warum sie dann die Fahrscheine abknipsen… eins der Rätsel, die noch gelöst werden müssen!
Einmal habe ich erlebt, wie der Busfahrer mitten auf der Straße an einem Kiosk anhielt, ausstieg und sich in aller Seelenruhe etwas zu Trinken kaufte. Das Beste dabei war, dass ich dachte; klar, warum auch nicht! Aber in Deutschland würde nie jemand auf solche Ideen kommen.

Aussteigen
Wenn man aussteigen will, muss man erst mal erkennen, wo man ist. Als Fremder ist das nicht allzu einfach, weil der Bus nicht an allen Haltestellen hält, man nicht mal alle Haltestellen erkennen kann und die Fenster der Busse meist so verdreckt sind, das man kaum herausschauen kann. Hat man jedoch erkannt, dass man aussteigen muss, begibt man sich zur Tür und „klingelt“. Der Busfahrer hält dann an der nächsten Station an. Obwohl „anhalten“ ist wohl übertrieben. Ist man der einzige, der aussteigt, wird der Bus meist nur langsamer und man kann abspringen. Die Tür öffnen viele Busfahrer sowieso schon, wenn sie noch in voller Fahrt sind, da ist also Vorsicht angesagt.

Hat man das alles geschafft und hinter sich gebracht ist man nun endlich an seinem Zielort angelangt!

Dienstag, 9. November 2010

BUENOS AIRES

Nach genau 2 Monaten hier habe ich es auch endlich mal geschafft, mir etwas von meiner neuen Stadt anzusehen. Dazu habe ich mir nicht nur 2 nette Begleiter (ebenfalls Freiwillige aus Deutschland) ausgesucht, sondern auch den heißesten Tag seit ich hier bin. Die Temperaturen erreichten letzten Sonntag (7.11.2010) hier unter der heißen Sonne Argentiniens 31°C (fühlten sich aber eher an wie 36…) und David, Martin und ich kamen auf unserer Stadtbesichtigung schon ein bisschen ins Schwitzen.
Wie ich bereits berichtet hab sind die Wege hier in Buenos Aires immer sehr weit. Man braucht Zeit und Geduld um irgendwo anzukommen. Zum Glück hatte ich die an jenem Sonntag denn insgesamt verbrachte ich diesen Tag 3 ¼ Stunden mit Warten, ebenso viel Zeit mit Busfahren und noch mal 1 Stunde mit Fußweg zur Bushaltestelle und zurück, bzw. zwischen 2 Haltestellen. Von 11 Stunden die ich unterwegs war, waren es also nur 3 ½ Stunden wirkliche Stadtbesichtigung. Für mich war es trotz der vielen Fahrer- und Warterei ein schöner und erfolgreicher Tag.

Nachdem ich mich mit Martin und David getroffen hatte, machten wir uns mit der Bahn von Villa Adelina auf den Weg in die Innenstadt. Von Retiro (dem großen Bahnhof direkt am Hafen) machten wir uns dann auf die Suche nach der breitesten Straße der Welt und dem Wahrzeichen von Buenos Aires: dem Obelisken. So unmögliche wie es sich anhört, es ist trotzdem wahr wenn ich sage, dass wir an der Avenida 9 de Julio (der besagten breitesten Straße der Welt) zuerst vorbeiliefen. Zu unserer Verteidigung kann man nur sagen, dass die Straße nicht von Anfang an so breit ist. Erst später auf der Höhe des Obelisken werden es wirklich 8 Spuren in beide Richtungen und 140m in der Breite! Trotz des kleinen Umwegs, kamen wir aber schließlich auch am Obelisken an und zählten die Spuren der Avenida 9 de Julio. Eins weiß ich ganz sich: hier werde ich nie in meinem Leben Autofahren.
Auf unserem Weg zum Obelisken kamen wir außerdem am Teatro Colón vorbei. Es wurde um 1900 in einem neobarocken Stil der Jahrhundertwende erbaut und zählt heute zu den 5 besten Opernhäusern der Welt. Außerdem kamen wir am „Tango Porteño“ vorbei in dem es jeden Abend Tangoshows zu sehen gibt.

Vom Obelisken gingen wir über die Avenida Corrientes, die Straße, die niemals schläft, wieder zurück Richtung Hafen. Unser nächstes Ziel war der Puerto Madero. Während einer kleinen Pause dort am Hafen konnten wir sowohl die riesigen modernen Hotels und Bürogebäude auf der gegenüberliegenden Seite betrachten, wie auch die alten restaurierten Speicherhäuser, in denen jetzt größtenteils Restaurants und Cafés untergebracht sind (erinnerte mich ein bisschen an die Hamburger Speicherstadt, obwohl an die natürlich nichts ran kommt!)

Danach machten wir uns weiter auf den Weg zum Plaza Mayo und zu der Casa Rosada (Sitz des Staatspräsidenten). Auf dem Plaza Mayo vor der Casa Rosada erlebten wir dann noch einen Spielmannszug. Anscheinend gab es heute einen besonderen Anlass, der auf dem Plaza Mayo gefeiert wurde. Die Plaza de Mayo liegt im östlichen Bereich von Buenos Aires und war Ausgangspunkt der ursprünglichen Besiedlung. Heute ist sie ein ehrwürdiger Platz vor dem Regierungsgebäude, auf dem die meisten Demonstrationen stattfinden.

Weiter versuchten wir dann in der langsam untergehenden Sonne noch das Judenviertel zu finden, das angeblich bei Once liegen sollte (und nach dem einzigen koscheren McDonalds der Welt). Dafür nahmen wir einen Bus, der die Avenida de Mayo herauffuhr und unter anderem auch am Palacia de Congreso (Nationalkongress) vorbeikam, ein riesiges Gebäude auf einem mit wunderschönen Brunnengeschmückten Platz (Plaza del Congreso).

Nachdem wir aber in Once auf dem Plaza Miserere nichts jüdisches entdecken konnten und von dort auch schon weiter geschickt wurden und auch an unserem nächsten Stopp nichts wirklich jüdisches fanden, aßen wir eine Kleinigkeit bei Burger King (meine erstes Mal Fast-Food in Argentinien!) und suchten nach dem schnellsten Weg zurück nach Hause.

Was ich leider an diesem Tag nicht gesehen hab, was ich aber dringend nachholen werde, sind die Stadtviertel San Telmo und La Boca. San Telmo ist bekannt für seine malerischen Straßen und den Antiquitätenmarkt. Das italienisch geprägte Künstler- und Hafenviertel La Boca dagegen ist bekannt für seine farbenprächtigen Hausfassaden und gilt als Geburtstort des Tangos.

Jetzt noch einmal ein paar Fakten zu Buenos Aires:

Buenos Aires ist die Hauptstadt des achtgrößten Staats der Erde und des zweitgrößten Südamerikas: Argentinien. Die Stadt gehört zu den größten in Südamerika, hat eine Fläche von 203 km2 und im Kern ca. 2,7 Millionen Einwohner. Der Großraum von Buenos Aires (Gran Buenos Aires) hat dagegen schon 13 Millionen Einwohner (das ist ca. ein Drittel der Gesamten argentinischen Bevölkerung). In Buenos Aires befinden sich alle wichtigen Institutionen des Landes.
Ein Vergleich mit Hamburg liegt für mich nicht nur Nahe, da es sich dabei um meine Heimatstadt handelt, sondern auch, weil sowohl Hamburg als auch Buenos Aires sehr wichtige Hafenstädte für ihre jeweiligen Länder sind. Buenos Aires liegt etwa 25 Meter über NN und Hamburg liegt etwas tiefer: 6 m ü. NN.

Hamburg hat eine Fläche von 755 km2, was das 3,5-fache der Capital Federal Buenos Aires ist. Was die Einwohner betrifft hat Buenos Aires jedoch schon allein im Kern 1,5 mal mehr als Hamburg (Gran Buenos Aires hat sogar 7,3 mal mehr Einwohner).

Bevölkerungsdicht Buenos Aires: 13.531 Einw./km²
Bevölkerungsdichte Hamburg: 2.351 Einw./km2

Während Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die 12t größte Europas ist, ist Buenos Aires die größte Stadt Argentiniens und nimmt in Südamerika zusammen mit Rio de Janeiro den 3. Platz ein.

(Alle Zahlen und Informationen kommen von Wikipedia… manchmal sollen die ja auch recht haben :P)

Dienstag, 2. November 2010

Asado, Empanadas, Mate... typisch argentinische Ess- und Trinkgewohnheiten

Asado
Ein Asado ist eine landestypische Grillmahlzeit. Ob es nun nur im Familienkreis oder mit Gästen veranstaltet wird, das Grillen dauert oft Stunden und ist ein kleines Gesellschaftliches Ereignis.
Die Zutaten bestehen aus allem, was ein Rind, ein Schaf oder Schwein zum Grillen bereitstellen. Die klassischen Zutaten im Raum Buenos Aires sind diverse Fleischsorten wie Matambre (Schweine- oder Kalbsbauch) Tira de Asado (flache Rippe), Rumpsteak (Bife de Chorizo) und Lomo (Lende) sowie Chorizos, Blutwürstchen (Morcillas) und verschiedene Innereien, wie beispielsweise Därme (Chinchulines), Niere (Riñones) oder Bries (Molleja). Der Auswahl der Zutaten sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Oft wird zum Grillfleisch mit Chimichurri (Soße) gegessen. Das oberhalb der Soße abgesetzte Öl wird vor dem Grillen oder währenddessen auf das Fleisch gegeben. Die pestoartige Grundmasse wird zum Fleisch oder während des Grillens mit Weißbrot gegessen. Verbrauchtes Öl kann in Grenzen nachgefüllt werden. Als Beilagen gibt es meist nur leichte Salate, Weißbrot und Rotwein.

Soweit die Theorie. Alle obigen Informationen habe ich von Wikipedia geklaut, denn ich selbst konnte bei den tatsächlich häufig veranstalteten Asados noch keinen wirklichen Unterschied zu einer Grillmahlzeit in Deutschland erkennen. Natürlich sind die „Zutaten“ etwas anders als in Deutschland, aber man kann schließlich auch in Deutschland alles wie hier auf den Grill legen. Ein Unterschied, der mir noch erklärt wurde, liegt allerdings noch in dem Grill. Ein wirklich typisches Asado wird nämlich auf einem Steingrill zubereitet.
Hier in meiner Gastfamilie gibt es fast jeden Sonntag ein Asado. Es ist die typische Sonntagsmahlzeit der Argentinier.

Empanadas
Empanadas sind etwas, wovon ich jetzt schon weiß, dass ich sie nächstes Jahr vermissen werde. Es sind meist halbmondförmige Teigtaschen mit den verschiedensten Füllungen: Hackfleisch, Schinken & Käse, Hühnchen, Gemüse, Mais… (manchmal variieren die Formen je nach Füllung. Es gibt also auch runde Empanadas oder viereckige oder mit einem besonderen Rand usw.…)
Empanadas isst man mit der Hand und sie sind deswegen auch praktisch für unterwegs. An jeder Tankstelle kann man sie kaufen und sowohl warm als auch kalt essen (obwohl sie warm oft viel besser sind :))

Alfajores
Da die Schokolade hier ja nicht so der Wahnsinn ist, mussten die Argentinier sich wohl irgendetwas ausdenken, was die Schokolade ersetzt. Genauso müssten meiner Meinung nach Alfajores entstanden sein. Wie ich aus dem Internet weiß, stimmt das nicht ganz. Sie entstanden wohl in Arabien und kamen dann mit den Spaniern nach Lateinamerika. Trotzdem sind sie hier für mich der perfekte Schokoladenersatz (ob ich dabei billiger weg komme weiß ich nicht... ich vermutlich nicht :S). Es handelt sich bei Alfajores um Gebäck in einer meist runden Form. Zwischen zwei Keksen ist Dulce de Leche und das Ganze ist überzogen mit Schokolade. Kaufen kann man Alfajores einzeln verpackt in fast jedem Kiosk und sie sind vielleicht sogar noch leckerer als Schokolade :).

Flan
Flan ist ein mit Vanille aromatisierter Eierpudding, der mit dunkler Karamellsauce und Dulce de Leche (karamellisierte Milch) oder Membrillo (Quittengelee) zum Dessert serviert wird.

Auch etwas was ich erst bei Wikipedia recherchieren musste. Ich habe diese Nachspeise zwar bereits probiert, konnte aber nie wirklich sagen woraus sie besteht. Sie gehört aber auch zu den Sachen die ich nicht vermissen werde…

Milanesa
Anfangs dachte ich immer, ich hätte mich verlesen und es soll eigentlich mayonesa heißen, aber was hier an vielen Schnell-Imbissen und Kiosks verkauft wird heißt tatsächlich Sandwich de Milanesa. Dabei handelt es sich um ein Schnitzelbrötchen. Gegessen hab ich so eins noch nicht, jedoch habe ich schon den Belag eines solchen Sandwiches probiert: das Schnitzel. Das ist hier in Argentinien nämlich hauchdünn, schmeckt mir persönlich wirklich gut und wird auch als ganz normale Mahlzeit mit anderen Beilagen gegessen.

Dulce de Leche
Dulce de Leche wurde jetzt bereits zweimal erwähnt. Es handelt sich dabei um karamellisierte Milch, die die Argentinier als süßen Brotaufstrich nutzen und der für alle möglichen Nachtische gebraucht wird. Dulce de Leche ist das Nutella Argentiniens, nur das es eher nach Karamell schmeckt als nach Schokolade.

Mate-Tee
Mate kann man wohl ohne schlechtes Gewissen als das Nationalgetränk Argentiniens bezeichnen. ALLE trinken hier Mate. Es gibt Mate-Tee auch in Teebeuteln (Mate Cocido genannt) aber üblicherweise trinkt man Mate anders. In einem besonderen Mate-Becher (oft aus der Frucht des Mate-Baums hergestellt) werden die zerriebenen Teeblätter getan, sodass das Gefäß zu ¾ gefüllt ist. Je nach Geschmack kann man noch Zucker hinzufügen. Darüber wird heißes Wasser gegossen. Dann kann der Mate durch einen Strohhalm aus Metall getrunken werde. Damit die Teeblätter nicht mitgetrunken werden, hat dieser unten nur Löcher durch die der Tee kann. Ist der Becher „geleert“ wird erneut Wasser über die Teeblätter gegossen. Diesen Vorgang kann man beliebig oft wiederholen. Trinkt man zu mehreren Mate, wird der Becher bei jedem neuem Aufguss weitergegeben.
Argentinier nehmen hier nicht etwa eine Flasche Wasser mit wenn sie zur Arbeit gehen oder Unterwegs sind, sie nehmen eine Thermoskanne mit heißem Wasser und einen Matebecher plus Mate mit.

Mate-Tee soll das Hungergefühl nehmen und wirkt durch seinen Koffein-Gehalt anregend. Eine kalte Variante ist der tereré, bei dem die Yerba nicht mit heißem Wasser, sondern mit kaltem Saft oder Limonade aufgegossen wird.

Wein
Tja, dazu kann ich nur sagen dass ich vorher nie gerne Wein getrunken habe, aber seit ich hier bin trinke ich gerne mal Wein. Natürliche argentinischen (der nicht nur mir gut schmeckt).

Bier
Zu dem Bier hier kann ich nicht viel sagen da ich es nicht mag, weder hier noch in Deutschland. Ich habe nur von anderen Deutschen gehört die Bier trinken, dass das deutsche Bier wohl dem argentinischen Vorzuziehen ist. Aber die Argentinier trinken sowieso lieber Wein und Mate!



Sonntag, 17. Oktober 2010

El Rey Pico de Tordo

16. Oktober 2010 (nach einer recht anstrengenden Woche endlich mal ein schöner Tag…)

Schon an meinem ersten Tag habe ich für dieses Ereignis, das gestern stattfand, Eintrittskarten ausgeschnitten und in der letzten Woche drehten sich alle „extra“ Aufgaben um „El Rey Pico de Tordo, un cuento de los hermanos Grimm“ (König Drosselbart, ein Märchen der Gebrüder Grimm). Schilder malen, Mülltüten beschriften, Blumen pflücken, kochen (und dafür Gemüse aus dem Garten ernten), backen…
Die Aufführung des Märchens fand in dem anthroposophischen Therapiezentrum San Raphael in Buenos Aires statt. Die Einnahmen für die Eintrittskarten und für das von uns organisierte Buffet werden für die Sommerreise mit den Kindern von Los Luceros verwendet.
Gestern trafen auch zwei neue Freiwillige ein, die für drei Monate einige Tage in der Woche in Los Luceros helfen werden und die quasi direkt vom Flughafen mit uns gefahren sind, um schon einmal einen Eindruck von allem zu gewinnen. Um Halb eins fuhren wir gestern also zusammen mit den Kindern von Los Luceros in einem gemieteten Bus ins Stadtzentrum zum Therapiezentrum San Raphael. Während die Kinder sich in einem kleinen dem Zentrum angeschlossenen Park vergnügten, bauten wir das Buffet und den Ticketverkaufstand auf. Danach war auch für uns Freiwillige noch genug Zeit ein wenig in der Sonne zu sitzen, denn die ersten Leute trafen erst gegen 16 Uhr ein und das Theaterstück begann etwa eine halbe Stunde später. Am Essensverkauf beteiligte sich von den Freiwilligen nur Phillip, weil hinter den Tischen zum einen nicht besonders viel Platz war für viele Leute und zum anderen es auch sprachlich manchmal kompliziert werden konnte.
Das Theaterstück selbst wurde von einer kleinen Theatergruppe von Erwachsenen aufgeführt. Schauspielerisch und Bühnentechnisch war es eher einfach gestaltet und für uns Deutsche auch nicht leicht zu verstehen, weil alles doch recht schnell gesprochen wurde (wie das nun mal so ist…), aber insgesamt war es eine schöne kleine Aufführung. Danach wurden noch weiter unsere selbstgebackenen Kuchen und Snacks verkauft bis wir, natürlich nach dem Aufräumen, uns gegen halb 7 auf den Rückweg machten. (Das heißt, die Kinder fuhren zurück nach Luceros, wir Freiwilligen hatten aber für den Abend noch andere Pläne, bei denen es sich ganz gut traf, dass wir schon im Stadtzentrum waren :)). Insgesamt ein schöner Tag, der mal ein bisschen Abwechslung gebracht hat.
(rechts: unser Buffet (oder ein Teil davon) mit der Köchin und Mitarbeiterin Blanca)


Heute ist hier in Argentinien außerdem Muttertag und deswegen sende ich grüße an alle Mütter die das hier lesen und besonders natürlich an meine! Mama ich hab dich lieb!!

Mittwoch, 13. Oktober 2010

1 mes, 1 semana y 1 día...

Heute sind es genau 1 Monat, 1 Woche und 1 Tag die ich hier in Buenos Aires bin. Es ist schon so viel passiert (über das ich euch ja auch schon viel berichtet hab) und trotzdem denk ich mir: verdammt, wo ist bloß die ganze Zeit hin?? Komischer weise kommt es mir im Vergleich dazu, wie kurz sich die Zeit hier angefühlt hat, sehr lange vor, dass ich meine Familie, meine Freunde und mein Hamburg das letzte Mal gesehen hab...
Tja, was gibt es sonst noch neues…?! Seit letzten Freitag ist jetzt auch mein Mit-Freiwilliger Martin in Buenos Aires angekommen und hatte gestern seinen ersten offiziellen Arbeitstag. Ich denke wir werden uns gut verstehen und viel Spaß haben das nächste Jahr :) Wenn einer kommt muss aber auch einer gehen. Phillip der „Alt“-Freiwillige, der mich hier in meiner ersten Zeit wirklich gut unterstützt hat, muss sich jetzt leider bald wieder auf den nachhause weg machen.
Vor ein paar Tagen ging dann außerdem mein erster Monatsbericht an alle Spender raus und ich hoffe er ist auch gut bei allen angekommen.
Ansonsten plant meine Schwester schon den ersten Besuch in Buenos Aires, die Sommerreise mit den Kindern von Los Luceros wurde das erste Mal angesprochen, am Samstag findet eine Theateraufführung statt, deren Einnahmen für die Eintrittskarten Los Luceros zugutekommen, und der Termin für das Zwischenseminar steht fest.
Also eine Menge, über die ich euch bald mehr berichten werde!
Besos an alle
Eure Anneke

Donnerstag, 30. September 2010

Feliz Primavera y Bienvenidos a la Capital


Vor über einer Woche schon hat also der Frühling Einzug in Argentinien gehalten. Während in Deutschland die Blätter fallen, scheint hier bei bis zu 20°C die Sonne. Begleitet von diesem schönen Frühlingswetter verlebte ich auch mein erstes richtig freies Wochenende. Einmal im Monat bekomme ich einen freien Samstag und das war am 25.9. der Fall. Nachdem ich, trotz des schönen Wetters (Schande über mich!), den Großteil des Tages im Haus verbracht hatte, machte ich mich abends dann doch noch auf den Weg nach Benavidez, wo ich mit Phillip (mein Mit-Freiwilliger) und ein paar anderen feiern gehen wollte.
Partys beginnen hier allerdings noch später als in Hamburg. Wer um 1 Uhr los geht ist noch früh dran und somit machten wir uns gegen 2 Uhr auf den Weg in die nahe Disko. Dort bekam ich nicht nur typisch lateinamerikanische und argentinische Musik zu hören, sondern auch die Hartnäckigkeit der Argentinier zu spüren…
Insgesamt war es eine lustige Nacht, die noch nicht mal mit dem Sonnenaufgang endete und nach ein paar Stunden Schlaf machten Phillip und ich uns dann gegen halb 1 (Mittags) auf den 2 ½ stündigen Weg ins Zentrum von Buenos Aires, nach LA CAPITAL. Andreas, der Zuständige von den „Freunden“ für die Südamerika-Freiwilligen, war in der Stadt und hatte ein Treffen aller Buenos Aires Freiwilliger im berühmtesten und ältesten Tango-Café der Stadt organisiert: im TORTONI. Obwohl wir uns mit lauter Deutschen trafen, kamen Phillip und ich nach typische südamerikanischer Manier zu spät. (Obwohl eine Stunde selbst hier nicht typisch ist…). Nach einer gemütlichen Zeit im Tortoni, in der wir fleißig Erfahrungen und Telefonnummern austauschten, machten wir uns auf den Weg zum Plaza Mayo. Von da aus ging es weiter über einen der vielen Straßenmärkte, die sich über lange Strecken durch die Straßen ziehen, zum Hafen da doch einige, die noch keine Gelegenheit oder Möglichkeit dazu hatten, auch endlich mal einen Blick auf den Rio de la Plata werfen wollten.
Als die Sonne dann langsam unterging, trennten sich unsere Wege am Hauptbahnhof wieder und ich fuhr erschöpft aber glücklich meine 2 ½ Stunden zurück zu meinem Bett.

Dienstag, 21. September 2010

Die ersten Wochen in Los Luceros

Obwohl mein Dienstbeginn erst am Mittwoch den 8.9. sein sollte, war ich bereits einen Tag vorher in Los Luceros. Das kam so. Am Montag, dem ersten richtigen Tag hier, kam Pepa auf die Idee, einfach mal in Los Luceros anzurufen und mir dann spontan den Hörer in die Hand zu drücken. Ich, noch total überfordert mit der Sprache, müde und überrascht, verstand gerade so viel, dass ich sagen konnte: Ja, mir geht’s gut. Danach verstand ich „nada“. Verzweifelt gab ich irgendwann den Hörer zurück an Pepa, die noch kurz mit Maria Marta redete und mir hinterher mitteilte, dass heute Abend jemand anrufen würde, der auch deutsch spricht (jedenfalls hoffte ich in dem Moment das sie das gesagt hätte). Zum Glück hatte sie es auch so gesagt und ich nicht nur so verstanden, denn abends erhielt ich einen Anruf von Marcia, die meine Ansprechpartnerin in Los Luceros sein sollte und, was ich vorher nicht wusste, deutsch sprach. Als sie mich fragte, ob ich morgen oder erst Mittwoch vorbeikommen wolle, sagte ich sofort morgen! Ich hatte mich den ganzen Montag mehr oder weniger gelangweilt (und natürlich ausgeruht) und wusste, dass ich noch so einen Tag nicht überstehen würde.
So kam es also, dass mich schon am Dienstag um 12:30 Uhr meine neue Chefin Maria Marta abholte. Zusammen fuhren wir mit dem Bus und dem Taxi nach Benavidez. Nach etwa einer Stunde kamen wir an und ich lernte den anderen Freiwilligen (vom letzten Jahr) kennen: Phillip. Außerdem erwartete mich noch eine kleine Überraschung in Form von Florian. Er ist ebenfalls ein Freiwilliger, der über die „Freunde“ ausgereist ist und wir haben uns auf dem Vorbereitungsseminar kennengelernt. Doch eigentlich wollte er nach Peru und nicht Argentinien. Wie sich herausstellte kannte er Phillip aus der Schule und hatte beschlossen, vor seinem Dienstantritt in Lima Buenos Aires und Phillip einen kleinen Besuch abzustatten.
Von da an wurde ich sofort in die Arbeit mit eingebunden, obwohl es doch eigentlich noch nicht mal mein erster Tag war. Ich fegte den Essensraum, half in der Küche und häkelte später mit den Kindern. Letztendlich durfte ich dann jedoch früher nach Hause. Um 18 Uhr machte ich mich mit Phillip und Flo auf den Weg nach Hause. Die beiden sollten mich begleiten, damit ich auch sicher den Weg zurück fand, den ich Mittags genommen hatte. Außerdem bekam ich einen Zettel mit, auf dem alles genau beschrieben stand für die nächsten Tage.
An meinem ersten richtigen Arbeitstag dann machte ich mich zusammen mit Carlos auf den Weg nach Los Luceros. Er wollte mich begleiten um herauszufinden, ob ich den Weg finde und wie teuer der Bus ist. Viertel nach 12 erreichten wir Los Luceros. Eigentlich war ich da schon eine Viertelstunde zu spät, aber trotzdem war ich die erste. Den Tag über half ich wo auch immer man mich brauchte oder tat, was man von mir verlangte. Ich fegte, putzte, half erneut in der Küche und wurde auch zum ersten Mal in den Garten geschickt (allerdings konnte mir niemand sagen was ich dort tun sollte und so zupfte ich also erst mal Unkraut und goss sämtliche Beete). Der Rückweg sah für mich an diesem Tag etwas anders aus, denn ich ging nach der Arbeit noch mit auf die Abschiedsfeier zweier anderer Freiwilliger, die zurück nach Deutschland „mussten“ (und bekam dabei einen Vorgeschmack darauf, wie ich mich wohl nächstes Jahr fühlen würde, wenn ich zurück muss). Den Rückweg legte ich dann, der „Sicherheit“ wegen, im Taxi (Remis) zurück.
Der Donnerstag verlief dann ähnlich wie der Mittwoch: ich half wo ich konnte und wurde von einer Aufgabe zur nächsten geschickt. Der einzige Unterschied war, dass ich den Hin- und den Rückweg alleine finden und zurücklegen musste. Hierbei verbuchte ich meinen ersten Erfolg auf dem Weg in die Selbstständigkeit hier.
Am Freitag erst erklärten Flor (die Tochter von Maria Marta die 2x die Woche im Projekt hilft) und Marcia meine Aufgaben, die ich täglich zu erledigen hätte. Obwohl es sich dabei hauptsächlich um putzen und fegen handelte, war ich doch froh endlich feste Aufgaben zu bekommen. Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass ich ab jetzt sehr viel im Gemüsegarten zu tun haben sollte. Die zwei Freiwilligen, die sich vorher um ihn gekümmert hätten, wären jetzt weg und so wäre das nun meine Aufgabe. Zum Glück jedoch nicht allein meine Aufgabe denn jeden Samstag sollte ich Hilfe bekommen.
Am Samstag erfuhr ich auch wie die Hilfe im Garten aussah: zwei kleine Argentinier mit Mate-Becher in der Hand und den Namen Andres und Gabriel. Zwei „Experten“ in Sachen biodynamische Landwirtschaft. Zusammen mit den beiden sah ich mir erst mal den Garten genau an, erntete die ersten Sachen und machte zum Schluss einen Plan, was die nächste Woche alles getan werden konnte/musste (natürlich alles passend zu den Mondphasen!).


Der Gemüsegarten von Los Luceros, meine neue Arbeit.

Den folgenden Sonntag hatte ich meinen ersten freien Tag. Und am Montag erlebte ich das erste Mal was passiert, wenn es regnet. Nichts. Als mich Pepa abends fragte was ich denn über den Tag gemacht habe, viel mir tatsächlich nichts ein und sie war auch gar nicht erstaunt als ich sagte: nada! Ihr Kommentar dazu war einfach nur: klar, es hat ja auch geregnet. Ganz „Nichts“ hatte ich natürlich nicht getan. Meine üblichen Aufgaben (putzen) hatte ich gemacht und ich hatte Bücher gebastelt, aber den ganzen Tag war es zusätzlich so kalt gewesen, dass ich mich irgendwann in der Bibliothek verkrochen hatte.


Am Dienstag dagegen ging die Gartenarbeit wieder los. Und das obwohl der Garten noch halb überschwemmt war. Wir mussten ein neues Beet anlegen, was mir nur aufgrund der eifrigen Hilfe zweier Jungs gelang. Ein paar Tage darauf pflanzte ich in dieses Beet Mais.


links der Ort andem das Beet entstehen soll, rechts das neue Mais-Beet





Die nächsten Tage brachten kaum etwas neues. Mein Tagesablauf regelte sich langsam. Von 12- 14 Uhr fegen, putzen, aufräumen, Blumen gießen und alles für die Kinder vorbereiten. Meistens noch Bastelaufgaben wie Bücher oder Mobiles bevor die Kinder alle um 15 Uhr da waren. Vor und nach der „Merienda“ (der Teepause) um 16 Uhr zusammen mit den Kindern im Garten arbeiten, in der Werkstatt basteln oder in der Küche helfen. Nachmittags mit den Kindern zu einem nahen Fußballplatz gehen, Karten- und Brettspiele spielen oder Springseil springen. Abends dann das Abendessen mit vorbereiten und um 19 Uhr verschwinden während die Kinder essen.
Nach diesen 2 Wochen jetzt dort fühl ich mich schon absolut heimisch. Ich kann’s mir schon gar nicht mehr anders vorstellen als jeden Tag dorthin zu gehen. Zwar ist die Arbeit anstrengend und die Chefin manchmal nervig, aber wenn die Kinder sich endlich deinen Namen merken können, ist das ein Gefühl, das vieles wieder gut macht was einen ansonsten stört.

Ich beim Bücher basteln...

... ich im Garten...

... und der Dienstplan / Tagesplan, an den sich sowieso keine hält

(soweit ich weiß :P)